Unsere Vereinssatzung

Satzung:

 

§1.    Der Verein trägt den Namen Blau Weiße Kobolde Siegerland e.V. als Abkürzung: B.W.K.S.e.V.

Er hat seinen Sitz in Siegen und ist in das Vereinsregister eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2.    Zweck des Vereins sind gemeinsame Fahrten mit dem Bus oder Zug zu Fußballspielen des FC Schalke 04.

Zusammenkunft gleichgesinnter Schalke Fans. Der Verein erfüllt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos Tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

 

§3.    Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person sein.

Der Verein besteht aus

-ordentlichen Mitgliedern

-Jugendmitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

-Ehrenmitgliedern

Personen, die sich um den Zweck des Vereins oder um den Verein selbst große Verdienste erworben haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von  der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Der Antrag zur Aufnahme in den Verein ist auf einem dafür vorgesehenen Vordruck schriftlich beim Vorstand zu stellen; bei Minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters erforderlich, die gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliederrechten und –pflichten gilt.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, der diese Aufgabe auch auf ein einzelnes Vorstandsmitglied delegieren kann. Die Aufnahme kann ohne Begründung abgelehnt werden.

Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand.

 

§4.    Rechte und Pflichten der Mitglieder

Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung; es verpflichtet sich, Satzungsregelungen und Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen. Ordentliche Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht.

Jugendliche Mitglieder haben kein Stimm- und Wahlrecht. Sie sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen und das Wort zu ergreifen.

Ehrenmitglieder haben alle Rechte ordentlicher Mitglieder, sind jedoch von der Beitragspflicht befreit.

Der Verein und die Mitglieder seiner Organe haften nicht für die aus der Zweckerfüllung des Vereins entstehenden Gefahren und Schäden.

 

§5.    Beiträge

Der Verein erhebt einmalige oder laufende Beiträge, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgesetzt werden. In besonderen Fällen kann die Mitgliederversammlung die Erhebung einer Umlage beschließen. Der Vorstand ist berechtigt, auf Antrag Beitragserleichterung zu gewähren.

Beiträge sind bis zum 28.02. des Kalenderjahres zu entrichten.

 

§6.    Verlust der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein und bei nicht Entrichtung des Beitrages trotz zweimaliger schriftlicher  Mahnung  (bei juristischen Personen durch Auflösung der juristischen Person). Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden Geschäftsjahres zu erfüllen. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche an den Verein.

 

§7.    Austritt

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung, die dem Vorstand zugehen muss; dabei ist eine Frist von

3 Monaten zum Ablauf des Geschäftsjahres einzuhalten.

 

 

 

§8.    Ausschluss

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann nur erfolgen, wenn dafür ein wichtiger Grund vorliegt. Er ergeht durch Beschluss des Vorstandes in einer Vorstandssitzung, bei der mindestens zwei Drittel der Vorstandsmitglieder anwesend sein müssen.

Ausschlussgründe sind insbesondere

-grober Verstoß gegen die Satzung oder gegen

Beschlüsse des Vereins;

-schwere Schädigung des Ansehens des Vereins;

-unehrenhaftes Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins;

Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu äußern.

Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann das Mitglied innerhalb von 14 Tagen, nach dem er Kenntnis von dem Beschluss erhalten hat, Berufung an die ordentliche Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet endgültig. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.

 

§9.    Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

-      die Mitgliederversammlung

-      der Vorstand.

 

§10.  Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins. Die Berufung erfolgt schriftlich durch den Vorstand mindestens zwei Wochen vorher mit Bekanntgabe der Tagesordnung, welche vom Vorstand festgelegt wird.

Etwaige Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

Eine Mitgliederversammlung muss mindestens einmal im Jahr einberufen werden. Ihre Leitung obliegt dem Ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung dem stellvertretenden Vorsitzenden. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Sitzungsleitung einem anderen Mitglied übertragen werden.

 

 

§11.  Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

Der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung unterliegen

-      Entgegennahme und Genehmigung der Geschäftsberichte und der Jahresabrechnung über das vergangene Geschäftsjahr

-      Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstands

-      Beschlussfassung über den Haushaltsplan

-      Wahl des Vorstandes

-      Bestätigung des Vereinsjugendleiters

-      Festsetzung von Beiträgen; Umlagen und Aufnahmegebühr

-      Wahl der Kassenprüfer

-      Satzungsänderung

-      Angelegenheiten, die vom Vorstand zur Beratung vorgelegt werden

-      Anträge ordentlicher Mitglieder

-      Auflösung des Vereins

 

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden vom Schriftführer protokoliert und von diesem und dem Versammlungsleiter unterzeichnet.

 

§12.  Beschlüsse, Wahlen

Eine Mitgliederversammlung ist stets beschlussfähig, wenn mindestens 6 stimmberechtigte Mitglieder, darunter mindestens 3 Vorstandsmitglieder, unter Ihnen der erste oder stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind.

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, sofern nicht Gesetz oder Satzung etwas anderes bestimmen. Die Abstimmung erfolgt offen, sofern nicht die Mehrheit geheime Abstimmung wünscht. Beschlüsse über Satzungsänderungen erfordern die Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden; eine Übertragung ist ausgeschlossen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt.

 

 

 

§13.  Außerordentliche Mitgliederversammlung

Auf Beschluss des Vorstands, der mit einfacher Mehrheit der erschienenen Vorstandsmitglieder getroffen wird, ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese findet auch dann statt, wenn mindestens 20% der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich einen entsprechenden Antrag stellen.

Für Einladung und Durchführung gelten die Regelungen für die ordentliche Mitgliederversammlung.

 

§14.  Vorstand

Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.

Er setzt sich zusammen aus:

-      dem ersten Vorsitzenden

-      dem stellvertretenden Vorsitzenden

-      dem Kassenwart

-      dem stellvertretenden Kassenwart

-      dem Schriftführer

-      zwei Beisitzern

 

§15.  Vorstandssitzungen

Der erste Vorsitzende, in seiner Vertretung die stellvertretenden  Vorsitzenden, lädt (laden) unter Angabe der Tagesordnung mit angemessener Frist zu Vorstandssitzungen ein. Eine Vorstandssitzung ist einzuberufen, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder dies unter Angabe von Gründen beantragen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Erschienenen. Bei Stimmgleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Über Vorstandsbeschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist. Der Vorstand kann zu den Sitzungen weitere Personen einladen, wenn er dies für die zu entscheidenden Punkte für zweckmäßig erachtet. Diesen Personen steht kein Stimmrecht zu.

 

 

 

§16. Der Vorstand

 

§ 16a. Wahl des Vorstandes

 

Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf 3 Jahre gewählt.

Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Wahl eines neuen Vorstandsmitglieds  oder Verlust der Mitgliedschaft im Amt.

Der Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden sind in getrennten Wahlgängen zu wählen. Die anderen Vorstandsmitglieder können in einem Wahlgang gemeinsam gewählt werden.

 

 

§ 16b. Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegen die Vereinsleitung und die Erledigung sämtlicher Vereinsgeschäfte, soweit sie nicht der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

 

§17.  Gesetzliche Vertretung

Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins im Sinne des §26 BGB sind berechtigt:

-      der erste Vorsitzende allein

 

§18.  Nachwahl

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, so ist der Vorstand befugt, einen Nachfolger bis zur Beendigung der Amtszeit zu bestimmen. Scheidet der erste Vorsitzende oder ein stellvertretender Vorsitzender aus, so hat innerhalb von 6 Monaten eine außerordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden, in der eine Nachwahl für den Rest der Amtszeit durchgeführt wird. Dasselbe gilt, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder ausgeschieden ist, unabhängig davon, ob eine Nachwahl stattgefunden hat.

 

 

 

§19.  Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer der Wahlzeit des Vorstandes 2 Kassenprüfer und einen Ersatzkassenprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen. Die Kassenprüfer prüfen die sachliche und rechnerische Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege und bestätigen dies durch ihre Unterschrift. Kassenprüfer haben das Recht, die Kasse und alle dazugehörigen Unterlagen jederzeit zu überprüfen. Sie haben dem Vorstand schriftlich Kenntnis vom jeweiligen Ergebnis ihrer Prüfung zu geben.

 

§20.  Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, die zu diesem Zweck zusammentritt. Zu dieser Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von einem Monat schriftlich einzuladen.

Der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedarf der Mehrheit von dreiviertel der erschienenen Mitglieder. Bei der Auflösung des Vereins wird sein noch bestehendes Vermögen im Einvernehmen mit dem Finanzamt steuerbegünstigten Zwecken zugeführt. Beschlüsse hierüber erfolgen durch die Mitgliederversammlung. Der gesetzliche Vertreter des Vereins hat die Auflösung zur Eintragung in das Vereinsregister anzumelden. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand, der sich zu diesem Zeitpunkt im Amt befindet. Wegfall steuerbegünstigter Zwecke gilt Abs.2 entsprechend.

 

§21. Inkrafttreten

Die Satzung tritt mit Beschluss in der Gründerversammlung vom 04.05.2004 in Kraft.

Die Gründungsmitglieder: (mindesten 7 Unterschriften)

 

Die Änderung der Satzung tritt mit Beschluss der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 08.10.2010 in Kraft.

 

Die Änderung der Satzung tritt mit Beschluss der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 22.03.2013 in Kraft.